Veranstaltungen der Hochschule Harz

Hier veröffentlichen wir Hinweise zu Veranstaltungen der Hochschule Harz

Hochschule für angewandteWissenschaften (FH)

Dezernat Kommunikation und Marketing

 

 
 

Dipl.-Kffr. (FH) Janet Anders, B.A.
Pressesprecherin, Leiterin

Friedrichstraße 57 – 59
38855 Wernigerode
Telefon 03943 – 659-822
Telefax 03943 – 659-5822
Mobil 0173 – 3976277
E-Mail pressestelle(at)hs-harz(dot)de

 
Alle Medieninformationen der Hochschule Harz finden Sie auch stets aktuell im Pressebereich auf unserer Hochschul-Website: http://www.hs-harz.de/presse.html und in den News der Hochschul-App ( http://www.hs-harz.de/app).
 
 
Datum 4. September 2017
 

16. ego.- Sommerakademie an der Hochschule Harz

Existenzgründung im Blick: Schülerinnen und Schüler lernen alles über Selbstständigkeit

 

Wie gründe ich ein Unternehmen? Was ist ein Businessplan? Welche Social-Media-Strategie ist die richtige für mich? Wie komme ich an notwendiges Kapital und wie gehe ich mit Rückschlägen und Stress um? Um Antworten auf Fragen rund um Existenzgründung und Selbstständigkeit zu finden, kamen vom 1. bis 3. September 2017 rund 75 Jugendliche aus ganz Sachsen-Anhalt auf dem Wernigeröder Campus zur 16. ego.-Sommerakademie zusammen.

 

Begrüßt wurden sie von Hochschul-Rektor Prof. Dr. Folker Roland, Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert und Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung. Alle drei freuten sich über den Besuch der Schülerinnen und Schülern, die gleichzeitig die Chance bekamen, Wernigerode bei einer GPS-Rallye kennenzulernen, das Campus-Leben zu testen und das studentische Betreuerteam mit Fragen zu einem zukünftigen Studium zu löchern.

 

Bevor sich die künftigen Jung-Unternehmer bei Workshops zu Businessplänen, Personalführung, Unternehmensnachfolge, Marketing und Recht schlau machten, bot ein Impulsvortrag wertvolle Inspiration. Florian Krüger, der bereits mit 17 Jahren einen eigenen Roman veröffentlichte und den Verlag „jung & geistreich“ mitgegründet hat, gab authentisch und sympathisch Tipps auf Augenhöhe und einen Einblick in seinen ambitionierten Karriereweg. Am Sonntagmittag schloss sich der Kreis mit einer Diskussionsrunde unter dem Titel „Chef sein oder Chef haben?“ – hier Stand der Austausch mit gestandenen Unternehmern und Gründungsberatern im Mittelpunkt. Abgerundet wurde das bunte Programm durch Spiel, Spaß und Teambuilding sowie gemütliche gemeinsame Abendveranstaltungen.

 

Die jungen Teilnehmer zeigen sich begeistert. Dominik Misslep vom Wernigeröder Stadtfeld Gymnasium fand die ego.-Sommerakademie „Megageil!“. Der 16-Jährige betont: „Die Seminare waren richtig gut gestaltet und das Komplettpaket hat einfach gepasst.“ Besonders die große Vielfalt der Themen kam gut an. „Ich fand den Workshop über Marketing toll und das Wochenende hat mir dabei geholfen, mich über das Thema Selbstständigkeit zu informieren. Außerdem habe ich viele neue Leute kennen gelernt und das Essen war lecker“, sagt Nastassia Paulava (16), Schülerin des Francisceum Zerbst. Ob es später tatsächlich in die Selbstständigkeit geht, wird sich zeigen – das Interesse ist auf jeden Fall geweckt: „Nach diesem Wochenende können wir uns das gut vorstellen“, meinen Nastassia Paulava und Dominik Misslep. Vorher soll es aber auf jeden Fall eine gute Ausbildung sein. Dominik Misslep denkt an Informatik, Martin Habicht (18) vom Burgenland-Gymnasium Laucha an Medieninformatik; vielleicht gibt es also ein Wiedersehen an der Hochschule Harz: „Der Campus ist sehr schön und die Ausstattung modern“, sind sich die Schüler einig.

 

Die „Existenzgründungsoffensive ego.“ ist eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, um das Gründungsgeschehen in Sachsen-Anhalt zu beleben. Unterstützt wird die Initiative durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt und gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).

  

Bilder: 16. ego.-Sommerakademie auf dem Campus der Hochschule Harz in Wernigerode (Gruppenbild). Neben über 20 Workshops, einem Impulsvortrag und der Diskussionsrunde stand auch Spiel, Spaß und Miteinander im Fokus. Fotos: Johannes Grünemeier

 
Datum 10. August 2017
 

Jugendliche testen das Studieren in den Laboren der Hochschule Harz

Sommerschule auf dem Wernigeröder Campus: Programmieren, löten, messen

 

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen neun bis zwölf nutzten die Ferienzeit, um eine Vorstellung vom Studium in den Bereichen Technik und IT zu gewinnen. Während der Sommerschule des Fachbereichs Automatisierung und Informatik experimentierten sie vier Tage lang in den Laboren der Hochschule Harz.

 

Im Labor für elektrische Antriebe ist es blendend hell. Kein Wunder, schließlich braucht Prof. Dr. Rudolf Mecke sehr viel Licht für sein Experiment an der mobilen Photovoltaikanlage. „Wir zeigen hier die gesamte Energiewandlung vom Sonnenlicht bis zum Steckdosenstrom“, erklärt er, „die Sonne ersetzen wir durch elektrische Strahler.“ Für die zwölf Schülerinnen und Schüler, die vom 31. Juli bis 3. August zur Sommerschule auf den Wernigeröder Campus kamen, war dies nur eines von vielen Experimenten. So bauten sie auch ein Handspektroskop aus Pappe, um die Brechung des Lichts zu beobachten, oder setzten Lego-Roboter mit selbstgeschriebenen Programmen in Fahrt. „Die Roboter sollten mit Hilfe von Ultraschallsensoren berührungslos Hindernissen ausweichen können“, beschreibt Dozent Michael Wisse die Aufgabenstellung im Labor Mobile Systeme. Daran zu tüfteln, machte dem 15-jährigen Justin-Leon Tropschug vom Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode besonders viel Freude: „Ich interessiere mich für Lego und arbeite auch gern mit dem Computer. Da ist es schön, beides zu kombinieren.“

 

Johanna Dodte ist eines von zwei Mädchen bei der Sommerschule, für sie ist es selbstverständlich, dass sich Frauen für Technik interessieren können. Später möchte sie als Ingenieurin Maschinen verbessern oder im Bereich der regenerativen Energien arbeiten. „Ich wollte mir allgemein mal anschauen, wie es an der Hochschule so ist“, verrät die 17-Jährige aus Sangerhausen. Das konnte sie auch im Labor Elektrotechnik, wo Prof. Dr. Gerd Wöstenkühler die Schülerinnen und Schüler zu einer Lötübung einlud. „Das hat mir am meisten Spaß gemacht“, so Conrad Sonntag; der Elftklässler vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium Halberstadt will später als Ingenieur arbeiten. Neben der Arbeit in den Projekten kam auch die Freizeit nicht zu kurz: Ein Grillabend auf dem Campus und der Besuch im Wernigeröder Luftfahrtmuseum rundeten das Programm ab.

 

Die verschiedenen Themen der Sommerschule entstammen den Studieninhalten des Fachbereichs Automatisierung und Informatik. Für die zulassungsfreien Bachelor-Studiengänge Informatik, Smart Automation, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik sowie die Master-Angebote Medien- und Spielekonzeption und Technisches Innovationsmanagement läuft die Bewerbungsfrist noch bis zum 31. August 2017.

 

Weiterführende Informationen und Online-Bewerbung unter: www.hs-harz.de.

 

Bild I: Conrad Sonntag (links) und Justin-Leon Tropschug lesen Daten von den Messgeräten der mobilen Photovoltaikanlage ab. Bild II: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerschule der Hochschule Harz erlebten vier Tage mit Experimenten und einem Einblick ins Campusleben. Fotos: Katharina Reif

 
 
 
 
Datum 26. Juni 2017
 

Sommerschule am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz

Technik und IT-Experimente für Schülerinnen und Schüler

 

In den Sommerferien können Schülerinnen und Schüler am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz ihr Technik-Wissen erweitern und das Wernigeröder Studentenleben testen. Vom 31. Juli bis 3. August 2017 bietet die Sommerschule neben Informationen zu den Bachelor-Studiengängen Informatik, Smart Automation, Medieninformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik spannende Experimente, Laborbesuche und ein studentisches Rahmenprogramm. Das Angebot ist breit gefächert: Die Schülerinnen und Schüler bringen Lego-Robotern das Laufen bei und begeben sich auf die „Spur des Lichts“; außerdem üben sie sich im Löten und erfahren, wie Hacker arbeiten und Computerspiele entstehen.

 

„Die Sommerschule vermittelt Wissen spielerisch und unterhaltsam. Das ist nicht nur für Technik-Fans spannend. Praktische Experimente, Workshops, Laborbesuche und Einblicke in den Campusalltag machen aus drei Tagen ein möglicherweise zukunftsweisendes Erlebnis“, berichtet Prof. Dr. Bernhard Zimmermann. Der Dekan des Fachbereichs Automatisierung und Informatik will den Nachwuchs für Ingenieurwissenschaften und IT begeistern: „Diese Studiengänge sind hochinteressant und nicht so schwer wie oft gedacht. Zudem locken später besonders gute Berufschancen; schon jetzt werden händeringend Absolventen gesucht.“

 

Anmeldungen sind bis zum 14. Juli möglich. Wenn eine Unterbringung vor Ort benötigt wird, fällt eine Selbstbeteiligung von 30 Euro an, die auch Fahrtkosten abdeckt. Ohne Unterbringung ist die Teilnahme kostenfrei. Alle weiteren Kosten, z.B. für Verpflegung und Nachmittagsveranstaltungen, werden übernommen.

 

Zusätzliche Informationen – auch zur Anmeldung – sowie Impressionen vergangener Veranstaltungen sind unter www.hs-harz.de/sommerschule zu finden.

 
Datum: 13. Juni 2017
 

KinderHochschule im Juni wird musikalisch

Musik-Lehrer zeigen, wie Komponieren funktioniert

 

Am Samstag, dem 17. Juni 2017, von 10 bis 12 Uhr, geht es bei der KinderHochschule um „Komponieren – nichts leichter als das!? Die Zutaten der Musik“. Jens Klimek, Solveig Siede und Gabriele Warmke, Lehrende am Landesgymnasium für Musik Wernigerode, verraten allen interessierten Mini-Akademikern zwischen 8 und 12 Jahren die Geheimnisse hinter den Melodien.

 

Gleich zu Beginn der Vorlesung erklären die Dozenten anhand einer Eigenkomposition, die von ihren Schülerinnen und Schülern vorgetragen wird, aus welchen grundlegenden Elementen Musik besteht. Mithilfe bekannter Beispiele aus der Musikgeschichte werden diese Zutaten erläutert.

 

Die Referenten sind echte Experten: Jens Klimek hat Anglistik und Musik auf Lehramt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg studiert, er komponiert selbst und unterrichtet u.a. Musiktheorie und Musikgeschichte. Gabriele Warmke und Solveig Siede studierten beide Schulmusik an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar; Gabriele Warmke unterrichtet Musiktheorie/Gehörbildung und Tonsatz, Solveig Siede Stimmbildung, Musikgeschichte und -theorie.

 

Die KinderHochschule ist ein Kooperationsprojekt der Hochschule Harz und des Internationalen Bundes; sie zielt darauf ab, bereits die Jüngsten frühzeitig für wissenschaftliche Themen zu begeistern. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung erfolgt unter www.kinderhochschule.eu.

 
Datum: 29. Mai 2017
 

Hochschule Harz im „Campusfieber“ am Samstag, dem 10. Juni

Offene Türen für Studieninteressierte, Familienspaß und Musikfestival

 

Das Campusfieber bricht aus am Samstag, dem 10. Juni. Die Hochschule Harz präsentiert sich fachlich, familiär und in bester Feierlaune: Besucher und Interessierte, Schülerinnen und Schüler sowie Hochschulangehörige sind eingeladen, wenn vier Veranstaltungen - der Tag der offenen Tür, der Bewerber-Tag, das Absolventen-Treffen und das Campusfest - zu einem Event verschmelzen.

 

Die Hochschulstandorte Wernigerode und Halberstadt öffnen ihre Türen und präsentieren ein informatives und unterhaltsames Programm. Von 10 bis 16 Uhr machen Schnuppervorlesungen, Führungen und Vorträge das Bachelor-Studienangebot aller drei Fachbereiche erlebbar. Gleichzeitig richtet sich der Bewerber-Tag mit Informationen zu Inhalten und Zulassungsvoraussetzungen an alle, die sich für Master-Programme interessieren. Einblicke aus erster Hand versprechen „Tandem-Vorlesungen“, bei denen Professoren gemeinsam mit Studierenden und Absolventen die Studiengänge detailliert vorstellen. Studienfinanzierung, Auslandsaufenthalte, Praktika, studentisches Engagement und Hochschulsport stehen ebenso im Fokus.

 

Tagsüber kommen auf dem Wernigeröder Campus junge Familien bei einem vielseitigen Kinderprogramm auf ihre Kosten – und abends herrscht bis 1 Uhr Festival-Atmosphäre mit vier Live-Bands. Ein kostenfreies Taxi-Shuttle ermöglicht das unkomplizierte Erleben beider Standorte: Von 11 bis 17 Uhr wird im 45-Minuten-Takt zwischen Wernigerode und Halberstadt gependelt. Der Hasseröder Campus kann zudem bequem per Rikscha erkundet werden. Die Grillstation des Studentenwerks, der Eismann, selbstgebackener Kuchen, mehrere Getränkeinseln und die kreativen Cocktail-Angebote der studentischen Initiativen sorgen dafür, dass auch kulinarisch keine Wünsche offen bleiben.

 

Kinderprogramm

1 0-16 Uhr: Balancieren auf der „Slackline“

12-18 Uhr: Ballonkünstler Jan Sörensen begeistert Jung und Alt mit überraschenden Kreationen

12-17 Uhr: Studentische Initiative „Kulturschock“ bringt beim Kinderschminken Farbe ins Spiel

12-17 Uhr: Sommer-Spaß-Olympiade der „Sportfreunde“ gibt Gelegenheit zum Austoben

14-18 Uhr: KreisSportbund Harz präsentiert Sport- und Spielmobil mit Riesenrutsche

 

Abendprogramm

19 Uhr Eröffnung, anschließend Live-Musik auf der Bühne

Nikki mit dem Beat: massentaugliche Popsongs mit Elektroeinflüssen

Hello Grand: #songsforeurope mit Studenten am portablen Flügel

Beyond Music: Rock-Pop-Coverband mit aktuellen Charthits sowie zeitlosen Klassikern

FAMP: mitreißender Indie-Rock aus Wien

ab 20 Uhr: Chill-Out-Lounge von den „Musikfreunden“ am Grillplatz

 

Mehr unter: www.hs-harz.de/campusfieber

 

 

 

 

 

 

 

     

 

Bild: Beim Campusfieber am Samstag, dem 10. Juni, präsentiert sich die Hochschule Harz fachlich, familiär und in bester Feierlaune: Besucher und Interessierte, Schülerinnen und Schüler sowie Hochschulangehörige sind eingeladen, wenn vier Veranstaltungen - der Tag der offenen Tür, der Bewerber-Tag, das Absolventen-Treffen und das Campusfest - zu einem Event verschmelzen.

 

Fotos: Hochschule Harz (Archiv)

 

Datum: 12. April 2017

 

„Fit 4 Abi&Study“: Vorbereitungskurs für Abitur und Studium an der Hochschule Harz

Mathe-Kurs lockt fast 160 Schülerinnen und Schüler in den Harz

 

Vom 10. bis 13. April 2017 nutzen 159 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich während der Osterferien an der Hochschule Harz im Mathematik-Intensivkurs „Fit 4 Abi&Study“ optimal auf den Schulabschluss und das Studium vorzubereiten. Neben einer Zusammenfassung und Wiederholung der Inhalte des Mathematik-Abiturs gibt es Einblicke in die Anforderungen einer akademischen Zukunft. Auf dem Unterrichtsplan stehen zentrale Themen wie mathematische Grundlagen, Stochastik, analytische Geometrie sowie Differential- und Integralrechnung. Vormittags vermitteln die Professorin Dr. Tilla Schade sowie die Professoren Dr. Ingo Schütt und Dr. Martin Wiese gemeinsam mit Dozent Dr. Eberhard H.-A. Gerbracht den Lernstoff in Vorlesungen. Am Nachmittag wird das gewonnene Wissen in kleinen Übungsgruppen mit studentischen Tutoren vertieft.

 

Die Teilnehmer kommen überwiegend aus Sachsen-Anhalt, aber auch aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Cornelius Hupe, Studienberater an der Hochschule Harz, freut sich über das große Interesse: „Zu sehen, dass wir Schülerinnen und Schüler über Landesgrenzen hinweg erreichen, ist eine schöne Bestätigung für das Veranstaltungsformat.“ Benedict Döring vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe (Saale) berichtet: „Mein Bruder ist Student an der Hochschule Harz, er hat mich auf das Angebot aufmerksam gemacht“, so der 18-Jährige. Für ihn steht fest: „Ich werde hier Smart Automation studieren, die technische Ausstattung ist hervorragend.“ Ines Kemsies (19) vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Quickborn findet die Zusammenfassungen und die tolle Atmosphäre unter den Teilnehmenden gut; ihre gleichaltrige Cousine Hanna Dwenger vom Lessing-Gymnasium in Norderstedt verrät: „Ich hatte mich auf der Website über Tourismusmanagement informiert und bin auf die Veranstaltung gestoßen, so kann ich Abiturvorbereitung und Studienberatung verbinden.“

 

In den Ferien soll es aber nicht allein ums Lernen gehen. Die Schülerinnen und Schüler erwartet zur Erholung ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Alle Teilnehmer waren am Montag zu einem Besuch in der Innenstadt eingeladen. Ein Filmabend mit dem Hochschulkino und gemeinsames Bowli ng runden das Programm ab.

 

„Das große Interesse an ‚Fit 4 Abi&Study‘ motiviert uns, den Intensivkurs in den Osterferien 2018 erneut stattfinden zu lassen und weitere Schülerinnen und Schüler für Mathematik zu begeistern“, verrät Studienberater Cornelius Hupe.

 

Bild I: Knapp 160 Schülerinnen und Schüler aus sieben Bundesländern besuchen in den Osterferien den Mathe-Kurs „Fit 4 Abi&Study“ an der Hochschule Harz

 

Bild II: Professoren wie Ingo Schütt erklären den Teilnehmern den Lernstoff in Vorlesungen. Am Nachmittag wird das gewonnene Wissen in kleinen Übungsgruppen mit studentischen Tutoren vertieft.

 

Fotos: Hochschule Harz

 

Datum: 20. März 2017

 
Erfolgreicher Einstieg ins Sommersemester 2017 in Wernigerode und Halberstadt
Erstsemester-Studierende starten ins Campusleben

Am Mittwoch, dem 15. März 2017, wurden über 150 Erstsemester-Studierende an beiden Hochschul-Standorten begrüßt. In Halberstadt beginnen mehr als 50 Neu-Immatrikulierte ihr Studium am Fachbereich Verwaltungswissenschaften. In Wernigerode streben etwa ebenso viele Studienanfänger einen Bachelor- oder Master-Abschluss am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an. Für ein Master-Studium der Medien- und Spielekonzeption und des Technischen Innovationsmanagements am Fachbereich Automatisierung und Informatik entschieden sich knapp 30 Studierende. Auch nicht-traditionelle Studienformen sind nachgefragt: Neu-Einschreibungen gab es für das berufsbegleitende Bachelor-Programm BWL und den berufsbegleitenden MBA.

Hochschul-Rektor Prof. Dr. Folker Roland, die Dekane der drei Fachbereiche sowie die Studierendenschaft hießen die angehenden Akademiker im Harz herzlich willkommen. „Die Hochschule wird Ihnen nicht nur eine fachliche Ausbildung bieten, sondern auch eine Menge an sozialen Kompetenzen vermitteln“, so der Hochschulleiter. Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Selbstständigkeit seien Fähigkeiten, die zukünftige Arbeitgeber erwarten. „Gelegenheiten, diese Erfahrungen zu sammeln, bieten neben den Projektarbeiten auch die zahlreichen studentischen Initiativen an der Hochschule Harz, die das Campusleben maßgeblich prägen“, so Folker Roland. Auch die jeweiligen Dekane betonten, wie wichtig es sei, sich einzubringen und Eigeninitiative zu zeigen.

Im Anschluss an die offizielle Begrüßung fanden Campusführungen und begleitende Einführungsveranstaltungen statt, die den Start in den neuen, mitunter aufregenden, Lebensabschnitt erleichtern sollen. Studierende der höheren Semester standen als Mentoren für Fragen zur Verfügung und lieferten authentische erste Einblicke in die kommenden Semester.

Im Rahmen der traditionellen Orientierungstage konnten sich die Neu-Studierenden schon seit Montag mit dem Campusleben vertraut machen. Neben Führungen, bei denen sich alle Service-Einrichtungen vorstellten, gab es Einweisungen in die Campusmanagement-Software, das Bibliothekssystem und das umfangreiche Sprachenangebot. Bei der „Mini Fair“, auf der selbst mitgebrachte, regionale Spezialitäten probiert wurden, und dem gemeinsamen Grillabend lernten sich die neuen Kommilitonen kennen und erste Freundschaften entstanden. Eine Stadtrundfahrt zum Wernigeröder Schloss sowie ein Kino-Abend rundeten das Programm ab.

Bild: Zum Beginn des Sommersemester 2017 wurden über 150 Erstsemester-Studierende an den drei Fachbereichen Automatisierung und Informatik, Verwaltungswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften begrüßt. Foto: Hochschule Harz

 

Einladung vom 13. März 2017

Vorlesung der KinderHochschule widmet sich medizinischem Thema

Kinderkrankenschwester stellt „Tiere als Therapeuten“ vor

 

Am Samstag, dem 25. März 2017, von 10 bis 12 Uhr, geht es bei der KinderHochschule um das Thema „Was macht das Schwein in meinem Bett? Tiere als Therapeuten“. Zu Gast ist Katrin Liebelt, Kinderkrankenschwester an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Harzklinikum D.C. Erxleben.

 

Die Referentin hat ein Fernstudium im Bereich der tiergestützten Therapie absolviert. Sie erklärt den 8- bis 12-jährigen Mini-Akademikern was unter Tiertherapie verstanden wird und welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt. Im praktischen Teil des Vortrages gibt es Unterstützung von Therapiehund Imo sowie Meerschweinchen und Kaninchen, die auch gestreichelt werden dürfen.

 

Die KinderHochschule ist ein Kooperationsprojekt der Hochschule Harz und des Internationalen Bundes; sie zielt darauf ab, bereits die Jüngsten frühzeitig für wissenschaftliche Themen zu begeistern. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung erfolgt unter www.kinderhochschule.eu.

 

Beliebter Mathematikkurs zur Abitur- und Studienvorbereitung wieder in den Osterferien

„Fit 4 Abi&Study“ vom 10. bis 13. April 2017 an der Hochschule Harz

 

Mathematik: des einen Freud, des anderen Leid. Die Hochschule Harz fördert in den Osterferien junge Rechenkünstler und hilft jenen, denen Mathematik nicht so leicht fällt. „Fit 4 Abi&Study“ bietet allen Schülerinnen und Schülern der Abiturjahrgänge die Möglichkeit, sich im Rahmen eines viertägigen Intensivkurses in Mathematik vom 10. bis 13. April 2017 optimal auf den Schulabschluss und das Studium vorzubereiten. Die Teilnahmegebühr beträgt nur 40 Euro. Bei Bedarf kann zudem die Unterbringung in der campusnahen Jugendherberge arrangiert werden. Anmeldeschluss ist der 3. Februar 2017. Mehr unter: www.hs-harz.de/fit4abistudy

 

Im letzten Jahr nutzten knapp 150 Schüler im Alter von 17 bis 21 Jahren aus ganz Deutschland die Chance, bei „Fit 4 Abi&Study“ ihre Mathematikkenntnisse aufzufrischen. Auf dem Unterrichtsplan stehen neben mathematischen Grundlagen (Bruchrechnung, Potenzen, Logarithmen, Wurzeln) auch zentrale Bereiche wie Wahrscheinlichkeitsrechnung, Lineare Algebra, Analysis sowie Differential- und Integralrechnung. Während der vier Kurstage in Wernigerode vermitteln Professoren und Lehrbeauftragte der Fachbereiche Automatisierung und Informatik sowie Wirtschaftswissenschaften den Schülerinnen und Schülern vormittags den Lernstoff; durch Übungsaufgaben am Nachmittag wird das gewonnene Wissen vertieft. Erfahrene Tutoren stehen den jungen Leuten mit Tipps und Tricks zur Seite und unterstützen dabei das selbstständige Lernen und das Verständnis für mathematische Zusammenhänge. Da es in den Ferien nicht allein ums Lernen geht, erwartet die Teilnehmer zudem ein interessantes Programm, bei dem sie den Hochschulalltag hautnah miterleben.

 

Für individuelle Fragen steht Cornelius Hupe von der Studienberatung unter Tel. 03943 659 108 oder per E-Mail: chupe(at)hs-harz(dot)de zur Verfügung.

 

Datum: 15. Oktober 2016

Schnupperstudium an der Hochschule Harz

62 Schülerinnen und Schüler erkunden in den Herbstferien Campus und Studentenleben

 

Über 60 Jugendliche nutzten die Herbstferien, um Vorlesungen zu besuchen und sich von einem „Studi-Scout“ das Campus-Leben zeigen zu lassen. Bereits zum vierten Mal lud die Hochschule Harz interessierte Schülerinnen und Schüler zu Vorlesungen und Seminaren ein, um die drei Fachbereiche an den Standorten Wernigerode und Halberstadt kennenzulernen.

 

Aus sieben verschiedenen Bundesländern machten sich die Nachwuchsstudenten auf den Weg. Über die Hälfte kam aus Sachsen-Anhalt. Den weitesten Weg hat eine Teilnehmerin aus dem 438 km entfernten Speyer in Rheinland-Pfalz zurückgelegt. Die Resonanz ist positiv: „Mit 62 Anmeldungen sind wir fast wieder beim letztjährigen Rekord, der bei 65 lag – außerdem verzeichnen wir einen deutlichen Zuwachs an Teilnehmern aus dem Harzkreis“, freut sich Studienberater Cornelius Hupe. Auch 2016 liegen die Mädchen in Führung: Nur knapp ein Drittel der Teilnehmer ist männlich. Die Schülerinnen und Schüler konnten entscheiden, ob sie den Campus an einem oder mehreren Tagen erkunden wollten – und auch, ob es eigenständig auf Tour gehen sollte oder begleitet von einem studentischen Mentor. Insgesamt neun „Studi-Scouts“ gaben den Teilnehmern wertvolle Insider-Tipps auf Augenhöhe.

 

Die Fachbereiche Automatisierung und Informatik, Verwaltungswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften boten ein vielfältiges Programm an. Alle Schnupperstudenten besuchten die Vorlesungen gemeinsam mit eingeschriebenen Studierenden und bekamen so einen authentischen Einblick in den Lehrbetrieb. Sie konnten aus 52 Vorlesungen, davon 22 am Halberstädter Standort, wählen. Der Vorteil: Dafür mussten sie sich weder auf einen Fachbereich, noch auf einen Studiengang beschränken. Katja Peter und Nadine Steinkrauß aus Wolfshagen interessieren sich für Tourismusmanagement. „Wir nutzen das Schnupperstudium, um einen ersten Einblick ins System der Hochschule und die Vorlesungen zu bekommen. Zudem wollen wir herausfinden, was wir für ein Studium mitbringen müssen“, verraten die Zwölftklässlerinnen der BBS 1 Goslar/ Am Stadtgarten. Ihr „Studi Scout“ Christoph Martin, selbst Tourismusmanagement-Student, war eine große Unterstützung. „Ich weiß wie schwer es sein kann, sich für ein Studium zu entscheiden, daher freut es mich, wenn ich meine persönlichen Erfahrungen weitergeben kann“, berichtet der 24-Jährige.

 

Auch außerhalb des Schnupperstudiums sind Interessierte jederzeit eingeladen, die Hochschule Harz und ihr Studienangebot kennenzulernen. Für weitere Informationen steht die Studienberatung telefonisch unter 03943 659 108, per WhatsApp unter 0173 397 6278 oder per Mail unter studienberatung(at)hs-harz(dot)de zur Verfügung.

 

Bild: „Studi-Scout“ Christoph Martin hat für die Schnupperstudentinnen Sophie-Christin Schulze, Bianca Ullrich, Katja Peter und Nadine Steinkrauß authentische Einblicke und Insider-Infos zum Studentenalltag parat.

Datum: 20. September 2016

Schülerinnen und Schüler können Herbstferien nutzen, um Studiengänge zu testen

Schnupperstudium bietet erste Einblicke in das Studentenleben

 

Vom 10. bis 14. Oktober 2016 haben Schülerinnen und Schüler der Region sowie der umliegenden Bundesländer die Möglichkeit, das Studentenleben an der Hochschule Harz im Rahmen eines ein- oder mehrtägigen Schnupperstudiums kennenzulernen. Die drei Fachbereiche Automatisierung und Informatik, Verwaltungswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften halten für die Nachwuchsstudenten ein abwechslungsreiches Programm bereit. Der Besuch von Vorlesungen und Seminaren aus dem regulären Veranstaltungsbetrieb soll einen ersten Einblick in das Campusleben ermöglichen und als Hilfestellung auf dem Weg zur Studienentscheidung dienen. Die Jugendlichen können die „Schnuppertour“ eigenständig in Angriff nehmen oder sich an die Fersen von Studierenden - sogenannten „Studi-Scouts“ - heften und wichtige Insider-Tipps bekommen.

 

In den Herbstferien 2015 nutzten 65 Schülerinnen und Schüler die Chance, sich einen Einblick in ihren Wunschstudiengang zu verschaffen und über das Studium an der Hochschule Harz zu informieren. Für die Teilnahme am diesjährigen Angebot besteht die Möglichkeit, sich bis zum 7. Oktober 2016 bei der Studienberatung anzumelden.

 

Weiterführende Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind unter www.hs-harz.de/schnupperstudium zu finden. Das detaillierte Programm kann auch direkt bei der Studienberatung der Hochschule Harz telefonisch unter 03943 659-108 oder per E-Mail studienberatung(at)hs-harz(dot)de angefordert werden.

Datum: 19. September 2016

Orientierungstage und Begrüßungsveranstaltung für Studienanfänger an der Hochschule Harz

Wintersemester 2016/17 startet in Wernigerode und Halberstadt

 

Am Mittwoch, dem 14. September 2016, wurden 754 Erstsemester-Studierende an den drei Fachbereichen Automatisierung und Informatik, Verwaltungswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften begrüßt. Bei sommerlichen Temperaturen startete das Wintersemester an den Standorten der Hochschule Harz in Wernigerode und Halberstadt.

 

Prof. Dr. Folker Roland hieß die Neulinge herzlich willkommen: „Idyllischer Campus, kleine Gruppen und interaktive Lehre – das zeichnet die Hochschule aus, an der Sie gemeinsam studieren, leben, arbeiten und auch feiern werden“, so der amtierende Rektor. Aus ganz Deutschland sind derzeit etwa 3.030 Studierende an der Hochschule Harz eingeschrieben, darunter knapp 50 internationale Austauschstudenten, die u.a. aus der Türkei, Polen, Malaysia, Vietnam, Peru, China und Indonesien kommen. „Um neue Kulturen kennenzulernen, müssen Sie also nicht einmal den Campus verlassen“, betonte der Hochschulleiter angesichts der Bekanntheit der Harzer Bildungsstätte.

 

Authentisch und unkompliziert vermitteln Studierende aus höheren Semestern in den ersten Tagen einen Eindruck des zukünftigen Lebensabschnitts; als Mentoren begleiten sie die ersten Schritte der Neu-Ankömmlinge bei Campusführungen und Infoveranstaltungen. Zur Seite steht den Anfängern neben hilfsbereiten Hochschulmitarbeitern auch der Studierendenrat.

 

Für knapp die Hälfte der Neu-Immatrikulierten begann das Campus-Kennenlernen bereits vorab mit den Orientierungstagen. Am Fachbereich Automatisierung und Informatik startete das Einführungsangebot sogar schon am 31. August mit einem zehntägigen Mathematik-Vorkurs.

 

Die Orientierungstage verzeichneten im Wintersemester 2016/17 einen Teilnehmerrekord. Neben Informationen zu den einzelnen Studiengängen lernten die Erstsemester-Studierenden bereits vor dem Start der Vorlesungen alle Service-Einrichtungen, die Campusmanagement-Software, das Bibliothekssystem und das umfangreiche Sprachenangebot kennen. Auch die studentischen Initiativen, die Studienberatung und der Hochschulsport stellten sich vor. Bei einem Stadtrundgang, einem Grillabend, einem gemeinsamen Volleyballturnier und der beliebten „Mini-Fair“, einer kleinen Messe mit selbst mitgebrachten, regionalen Spezialitäten, wurden erste Kontakte geknüpft und die Basis für die familiäre Atmosphäre gele gt, die das Studium im Harz prägt.

 

Bild: Zum Beginn des Wintersemesters 2016/17 wurden 754 Erstsemester-Studierende an den drei Fachbereichen Automatisierung und Informatik, Verwaltungswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften begrüßt.

Datum: 29. Juni 2016
 
Verfahren zur Wahl einer neuen hauptamtlichen Rektorin/eines Rektors der Hochschule Harz
Neuausschreibung notwendig


Der Akademische Senat der Hochschule Harz hat sich in seiner Sitzung vom 22. Juni 2016 mehrheitlich für die Einstellung des Verfahrens zur Wahl der hauptamtlichen Rektorin/des hauptamtlichen Rektors ausgesprochen. Zuvor war in der vom Akademischen Senat eingesetzten Findungskommission kein mehrheitlicher Beschluss über einen Vorschlag zustande gekommen. Die Wiederaufnahme kann mit einer verlängerten Laufzeit im Wintersemester 2016/17 beginnen; diesbezügliche Vorbereitungen werden in den kommenden Senatssitzungen getroffen.

Als Vorsitzender des Kuratoriums der Hochschule Harz hatte Dr. Franz Mnich laut Hochschulgrundordnung den Vorsitz der Findungskommission inne. Er erklärt: „Gemäß der Wahlordnung kann ein Professor/eine Professorin aus dem Kreis der an der Hochschule Tätigen zum Rektor/zur Rektorin gewählt werden. Da es in der Findungskommission nach Sichtung der Bewerbungen zu keinem mehrheitlichen Beschluss kam, oblag die grundsätzliche Entscheidung zum weiteren Vorgehen dem Akademischen Senat.“ Diesem zentralen Gremium der akademischen Selbstverwaltung gehören Mitglieder aller Statusgruppen – Professoren, Mitarbeiter sowie Studierende – an; sie werden durch hochschulöffentliche Wahlen im zweijährigen Turnus bestimmt.

Die Leitungsaufgaben der Hochschule Harz nimmt weiterhin Prof. Dr. Folker Roland als amtierender Rektor wahr, ihm obliegt parallel als Prorektor der Bereich Studium, Qualitätsmanagement und Weiterbildung. Er wird unterstützt durch Prof. Dr. Georg Westermann, Prorektor für Forschung und Internationales, Prof. Dr. Olaf Drögehorn, Prorektor für Informations- und Kommunikationstechnologien sowie E-Learning, und Kanzler Michael Schilling.

Erforderlich wurde das Wahl-Verfahren durch die Ernennung des bisherigen Rektors, Prof. Dr. Armin Willingmann, zum Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Der Jurist hatte die Hochschule Harz bis zum 3. Mai 2016 knapp 13 Jahre lang geleitet; seit 2008 war er gleichzeitig Präsident der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt.
 
 
Datum: 08. Juni 2016
 

Sommerschule am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz
Technik und IT-Experimente für Schülerinnen und Schüler

In den Sommerferien können Schülerinnen und Schüler am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz ihr Technik-Wissen erweitern und das Wernigeröder Studentenleben testen. Vom 1. bis 3. August 2016 bietet die Sommerschule neben Informationen zu den Bachelor-Studiengängen Informatik, Smart Automation, Medieninformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik spannende Experimente, Laborbesuche und ein studentisches Rahmenprogramm. Das Programm ist breit gefächert: Die Schülerinnen und Schüler bringen Lego-Robotern das Laufen bei und begeben sich auf die „Spur des Lichts“; außerdem erfahren sie, wie Hacker arbeiten und wie man Strom aus Sonnenlicht gewinnt.

„Die Sommerschule vermittelt Wissen spielerisch und unterhaltsam. Das ist nicht nur für Technik-Fans spannend. Praktische Experimente, Workshops, Laborbesuche und Einblicke in den Campusalltag machen aus drei Tagen ein möglicherweise zukunftsweisendes Erlebnis“, berichtet Prof. Dr. Bernhard Zimmermann. Der Dekan des Fachbereichs Automatisierung und Informatik will den Nachwuchs für Ingenieurwissenschaften und IT begeistern: „Diese Studiengänge sind hochinteressant und nicht so schwer wie oft gedacht. Zudem locken später besonders gute Berufschancen; schon jetzt werden händeringend Absolventen gesucht.“

Anmeldungen sind bis zum 30. Juni 2016 möglich. Für Teilnehmer, die eine Übernachtung in der Jugendherberge Wernigerode wünschen, beträgt die Selbstbeteiligung 50 Euro, ohne Unterbringung fallen 25 Euro an. Alle weiteren Kosten z.B. für Nachmittagsveranstaltungen werden übernommen.

Zusätzliche Informationen – auch zur Anmeldung – sowie Impressionen vergangener Veranstaltungen sind unter https://www.hs-harz.de/sommerschule zu finden.

 
 
Datum: 26.Mai 2016

Hochschule Harz öffnet ihre Türen für Informationstag und Campusfest

 

Am Samstag, dem 4. Juni 2016, präsentiert die Hochschule Harz ihre ganze Vielfalt. Besucher, Schülerinnen und Schüler sowie Hochschulangehörige sind herzlich nach Wernigerode und Halberstadt eingeladen, wenn vier Veranstaltungen – der Tag der offenen Tür, der Bewerbertag, das Absolventen-Treffen und das alljährliche Campusfest – zu einem Event verschmelzen. Der Tag der offenen Tür wird durch den amtierenden Rektor Prof. Dr. Folker Roland um 10 Uhr (Standort Wernigerode, Hörsaal C) eröffnet; bis 16 Uhr informieren Schnuppervorlesungen, Führungen und Vorträge über die innovativen Studiengänge an den drei Fachbereichen Automatisierung und Informatik, Verwaltungswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. „Tandem-Vorlesungen“, bei denen Professoren gemeinsam mit Absolventen und Studierenden authentische Einblicke ermöglichen, ergänzen das umfassende Informationsangebot der allgemeinen Studienberatung. Auch alle Ansprechpartner in Sachen Studienfinanzierung, Auslandsaufenthalte, Praktika und studentisches Engagement sind vor Ort.

Ein ganz neues Informationsangebot stellt der Bewerbertag dar. Interessierte für die Master-Angebote aller drei Fachbereiche können sich über Inhalte, Zugangsvoraussetzungen und Karrierechancen informieren und ein erstes Netzwerk mit zukünftigen Kommilitonen und Absolventen knüpfen.

Bei so viel „Kopfarbeit“ braucht es auch Entspannung: In Wernigerode kann der Campus mit einer Rikscha erkundet werden. Zudem pendelt ein kostenfreier Taxi-Shuttle-Service von 11 bis 17 Uhr im 45-Minuten-Takt zwischen Wernigerode und Halberstadt.

Für das leibliche Wohl ist ebenso gesorgt. Die gemütliche Caféteria des Studentenwerks Magdeburg lädt zu Snacks und Kaffeespezialitäten ein, Leckeres vom Grill garantiert sommerlichen Gaumen-Kitzel und der Eisverkäufer hat Erfrischendes für Jung und Alt dabei. Die studentische Initiative HIT e.V. bietet Selbstgebackenes und Kaffee an; abends versorgen die studentischen Initiativen zudem alle Campusfest-Besucher mit kreativen Cocktails und Longdrinks.

Familien stehen auch dieses Jahr besonders im Fokus. Ab 12 Uhr punktet Ballonkünstler Jan Sörensen auf dem Hasseröder Campus mit wundersamen Kreationen; eine Stunde später bringt die studentische Initiative „Kulturschock“ beim Kinderschminken Farbe ins Spiel und um 14:30 Uhr sowie 16:30 Uhr verzaubert Clown Sillis Kindershow alle Junior-Hochschulgäste. Zusätzlich können sich die Kleinen bei der Sommer-Spaß-Olympiade und auf der Slackline austoben.

Am Abend kann sich in Wernigerode jeder ins bunte Campus-Nachtleben stürzen. Um 19 Uhr beginnt nach dem klassischen Fassbieranstich das Bühnenprogramm. Gleich vier Bands begeistern mit einer mitreißenden Live-Musikmischung. Nach „The Living“, die eingängigen Indie-Pop mit Blues-Einflüssen im Gepäck haben, folgt ein professoraler Auftritt: Marketing-Experte Prof. Dr. Bernd Schubert präsentiert mit der „Bernd & Bernie Band“ ein Potpourri aus Rock-, Pop- und Folkmusik und akustischen Instrumenten. Anschließend stürmt mit „liedfett“ hanseatisch-veredelter Akustik-Punk-HipHop die Bühne. Haupt-Act sind die Nürnberger „Betamensch“ mit amerikanisch geprägtem Rock-Pop-Appeal. Freunde elektronischer Klänge kommen parallel bei der Chill-Out-Lounge auf ihre Kosten.

Mehr unter: www.hs-harz.de/campusfieber.

 
Datum: 27.04.2016
 

Studienberatung ab sofort per WhatsApp erreichbar

 

Informationen zum Studienangebot der Hochschule Harz gibt es ab jetzt nicht nur auf einer modernen Website, per Telefon, E-Mail sowie im persönlichen Beratungsgespräch, sondern auch dort wo sich Studieninteressierte ohnehin im permanenten Austausch befinden: Über WhatsApp. Studienberater Cornelius Hupe beantwortet unter der Telefonnummer 0173 397 6278 alle Fragen zum Bachelor- und Master-Angebot in Wernigerode und Halberstadt, zur Bewerbung oder zu Schwierigkeiten im Studienverlauf.

Erfahrungen mit WhatsApp hat die Hochschule Harz bereits im Rahmen der länderübergreifenden Hochschulmarketingkampagne „Mein Campus/Studieren in Fernost“ gesammelt. „Die Aktion war 2015 ein großer Erfolg, nun wollen wir diesen Kanal auch in unser permanentes Kommunikationsangebot einfließen lassen“, betont der 31-jährige Projektmanager und erklärt: „Kleinere Fragen lassen sich auf diesem Weg schnell und unkompliziert beantworten, mit Links können wir zudem auf unsere neue, übersichtliche Website verweisen. Für eine tiefer gehende Studienberatung bleibt ein persönliches Gespräch jedoch die erste Wahl.“

Die beste Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen der Hochschule Harz bietet das Campusfieber am Samstag, dem 4. Juni, wenn vier Veranstaltungen - der Tag der offenen Tür, der Bewerbertag, das Absolventen-Treffen und das alljährliche Campusfest - zu einem Event verschmelzen. An beiden Standorten informieren Schnuppervorlesungen, Führungen und Vorträge zum Studienangebot. Auf alle Fragen rund um Auslandsaufenthalte, Praktika, Finanzierung, Hochschulsport und Engagement gibt es eine Antwort. Am Abend kann sich jeder ins Campus-Nachtleben stürzen und in Wernigerode bis 1 Uhr zu Live-Musik tanzen und feiern. Tagsüber kommen junge Familien bei einem vielseitigen Kinderprogramm auf ihre Kosten.

Mehr unter: www.hs-harz.de/campusfieber, per E-Mail: studienberatung(at)hs-harz(dot)de und WhatsApp: 0173 397 6278.

 

 
Datum: 05.04.2016
 

Gitarrenkonzert am Halberstädter Hochschul-Standort
Gedichte und Chansons erinnern an Opfer des Nationalsozialismus

Am Donnerstag, dem 7. April, um 18 Uhr, sind alle Musik- und Geschichtsinteressierten auf den Halberstädter Campus eingeladen. Im Festsaal präsentiert Jean-Louis Bertrand, französischer Autor, Komponist und Sohn eines Überlebenden des Konzentrationslagers Langenstein-Zwieberge, sein Programm „Gedenken und Frieden –  Mémoire et Paix“. Der Eintritt ist frei.

Bereits 2012 war der Künstler zu Gast an der Hochschule Harz; im Gespräch mit den Gästen interpretiert er französische Chansons sowie Gedichte von Opfern des Nationalsozialismus, die nach Auschwitz, Buchenwald, Ravensbrück und Nordhausen deportiert wurden. Er singt dabei a capella und mit Gitarrenbegleitung, unterstützt wird er von einem Dolmetscher.

Bertrands Vater Louis wurde 1944 nach Buchenwald und Langenstein-Zwieberge gebracht und überlebte den Todesmarsch im April 1945. Sein Sohn Jean-Louis gehört somit zur „Gruppe der 2. Generation“ von Nachkommen ehemaliger Häftlinge, die sich regelmäßig in Langenstein treffen. Gemeinsam mit deutschen Partnern unterstützen sie u.a. die „Tage der Begegnung“; unter diesem Dach finden auch im April 2016 Informations- und Kulturveranstaltungen rund um die Geschichte der heutigen Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge statt.

 
Datum: 04.04.2016
 

GenerationenHochschule erklärt, wie nur noch Unwichtiges in Vergessenheit gerät
Harzer Mediziner gibt Tipps zu Optimierung des Lernverhaltens

Am Dienstag, dem 12. April 2016, von 17 bis 19 Uhr, lädt die GenerationenHochschule Bildungsinteressierte jeden Alters zur nächsten Vorlesung ins Wernigeröder AudiMax (Gebäude „Papierfabrik“, Haus 9, Am Eichberg 1) ein. Dr. med. Hans-Otto Lindner referiert zum Thema „Denken (,) lernen – und nur das vergessen, was man nie mehr braucht“.

Der Bad Harzburger Mediziner erläutert eingangs die menschlichen Lern- und Wissens-Werkzeuge und begibt sich auf eine Reise ins Gehirn; dabei wird klar, was es mit „angeborenen“ Stärken und Schwächen auf sich hat. Gleichzeitig erfahren die Zuhörer mehr über das Kurzzeitgedächtnis und dessen Kapazitäten. Neben den theoretischen Grundlagen beleuchtet der Dozent auch eine Reihe von Techniken und Werkzeugen effektiven Lernens, mit deren Hilfe es möglich ist, das eigene Lernverhalten zu optimieren. Dabei geht er ebenso darauf ein, wie dieser Prozess von visuellen Reizen, Emotionen und den eigenen Motiven beeinflusst wird.

Dr. med. Hans-Otto Lindner wurde in Wolfenbüttel geboren und studierte Physik und Informatik in Bonn und Hamburg. Im Anschluss folgte das Studium der Humanmedizin in Marburg und Lübeck. Seitdem hat er unterschiedliche medizinische Stationen durchschritten und war u.a. 20 Jahre lang Chefarzt der Reha-Klinik „Haus-Daheim“ in Bad Harzburg, wo er heute eine erfolgreiche Hausarztpraxis betreibt. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Präsident der Vereinigung EDV anwendender Ärzte Deutschlands, informiert er regelmäßig in seinen Vorträgen, Fortbildungen und Seminaren über Lern- und Denktechniken und forscht u.a. zur Lernfähigkeit an deutschen Schulen sowie dem Europäischen Bildungskanon.

Seine Hinwendung zum Thema seiner Vorlesung führt der Referent auf den eigenen Werdegang zurück. „Mehrere Studiengänge forderten stets den vollen Einsatz meiner Denk- und Lernfähigkeit; aufgrund meiner Tätigkeiten als Assistent und Tutor an der Universität wurde mir der Bedarf nach Wissen über richtiges Lernen und Merken noch bewusster“, erklärt der Mediziner und betont: „Mein ganz besonderes Interesse gilt seitdem unserem menschlichen Gehirn mit allen seinen Leistungen, seinen Fähigkeiten – und natürlich auch seinen Schwächen.“

Die Teilnahme an der GenerationenHochschule ist wie immer kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt unter www.generationenhochschule.de.

Bild: Dr. med. Hans-Otto Lindner referiert in der April-Vorlesung der GenerationenHochschule zum Thema „Denken (,) lernen – und nur das vergessen, was man nie mehr braucht“ im Wernigeröder AudiMax

 

Datum: 16.März 2016
 
Mini-Akademiker auf Spurensuche nach dem grauen Raubtier

Zur 40. Vorlesung der KinderHochschule strömten rund 270 wissbegierige Junior-Studenten im Alter von 8 bis 12 Jahren am Samstag, dem 5. März 2016, in das AudiMax auf den Wernigeröder Campus der Hochschule Harz. Eröffnet wurde die Veranstaltung „Der Wolf kehrt nach Deutschland zurück: Alles, was du über die Lebensweise des Raubtiers wissen musst“ von Thomas Schwerdt auch diesmal wieder durch Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann, der die Junior-Studenten sogleich zur nächsten Vorlesung auf den Campus einlud: „In diesem Jahr feiert die KinderHochschule ihren 10. Geburtstag und wir würden uns freuen, euch zu unserer großen KinderHochschul-Jubiläumsveranstaltung am 11. Juni 2016 auf dem Campus begrüßen zu dürfen“, so der Hochschulleiter.

Anschaulich berichtete der Leiter des Regionalen Umweltbildungszentrums Nationalpark Harz aus dem Leben des geheimnisvollen Jägers. Eingangs gab es für die Mini-Akademiker eine spannende Mitteilung: Die Helium-Ballons mit Grußkarten, welche in der Dezember-Vorlesung in den Himmel gestiegen waren, sind weit gekommen. Drei der Ballons schafften es sogar über die deutsche Grenze hinaus – mehr als 870 km flogen sie bis in die Ukraine und nach Polen. Die glücklichen Ballon-Paten erhielten jeweils einen botanischen Experimentierkasten und können sich direkt bei den Findern bedanken.

Danach stand der Wolf im Mittelpunkt: Mit verschiedenen Anschauungsmaterialien vermittelten der Lehrer an der Grund- und Hauptschule „Am Gutspark“ in Salzgitter und sein Kollege Norbert Rinke den charakteristischen Körperbau und die Lebensweise des Raubtieres. Die Schülerinnen und Schüler gingen auf Spurensuche und erfuhren, was eine echte Wolfsfährte auszeichnet. „Neben dem spezifischen Pfoten-Abdruck verlaufen die Spuren in einer Linie“, erklärte der ehemalige Förster Schwerdt. „Im Harz hat man noch keine eindeutigen Beweise für den Aufenthalt des Wolfes gefunden. Falls es zu einer der seltenen Begegnung mit der bekannten Märchengestalt kommt, ist es ratsam sich ruhig zu verhalten und das Tier genau zu beobachten“, schilderte der Dozent weiter. „Solltet ihr euch in der Situation unwohl fühlen, dann ist es hilfreich, die Arme in die Luft zu strecken und mit lauten Rufen das Raubtier zu verscheuchen.“ Norbert Rinke, Lehrer am Christian-von-Dohm-Gymnasium in Goslar, ergänzte: „Im Normalfall stellt der Wolf für den Menschen keine Gefahr dar, außer er ist in der Nähe von Personen, die sich selber falsch verhalten.“

Beim anschließenden Quiz bewiesen die Junior-Studenten, dass sie gut zugehört hatten: alle Schülerinnen und Schüler konnten die Fragen richtig beantworten und wurden zu Wolfsexperten erklärt. Zum krönenden Abschluss der Vorlesung wurden erneut viele der Mini-Akademiker mit dem Status „Bronze-, Silber- oder Gold-Junior-Student“ ausgezeichnet; einige erlangten sogar den „Genie-Status“.

Für die Teilnahme ist eine Online-Registrierung unter www.kinderhochschule.eu nötig; die Veranstaltung ist kostenfrei. Das Projekt KinderHochschule ist eine Kooperation der Hochschule Harz mit dem Internationalen Bund; sie zielt darauf ab, bereits die Jüngsten frühzeitig für wissenschaftliche Themen zu begeistern.
 
Datum: 14. Februar 2016

Vernissage zur Ausstellung über die „Weiße Rose“ in der Wernigeröder „Papierfabrik“
Der Widerstand aus Sicht der Traute Lafrenz

Am Mittwoch, dem 17. Februar 2016, um 19 Uhr, sind alle Kulturinteressierten herzlich in die „Papierfabrik“ (Haus 9, Am Eichberg 1) auf dem Wernigeröder Campus zur Eröffnung der Wanderausstellung „Traute Lafrenz und die Weiße Rose“ eingeladen. Die Schautafeln werden in Zusammenarbeit mit dem Frauenzentrum Wernigerode gezeigt.

Die Ausstellung beleuchtet das Leben der jungen Traute Lafrenz, deren Mitwirken an den Flugblattaktionen der Widerstandsgruppe im Krieg bislang nur wenig Beachtung findet. Bereits als junges Mädchen lauschte sie zusammen mit Mitschüler Heinz Kucharski den Leseabenden von Erna Stahl und engagierte sich später als Medizin-Studentin in der „Weißen Rose“. Ein Studienplatzwechsel im Jahr 1941 an die Universität München brachte die Hamburgerin mit Hans Scholl zusammen, mit dem sie eine enge Freundschaft verband. Als Einzige aus dem Freundeskreis begleitete sie die Familie Scholl zur Beerdigung des Sohnes und der Tochter Sophie, die am 22. Februar 1943 hingerichtet wurden.

Danach verhaftete die Gestapo Traute Lafrenz mehrfach; letztendlich wurde sie am 14. April 1945 durch die amerikanischen Truppen in Bayreuth befreit. Zwei Jahre später emigrierte die Widerstandskämpferin in die Vereinigten Staaten und erinnerte sich: „(…) da wir immer nur mit diesen und nicht mit den vielen Andersdenkenden in Verbindung waren, negierte man die Vielen und baute auf die Wenigen und glaubte sich stark.“

In den USA schloss die heute 96-Jährige das Medizin-Studium erfolgreich ab und leitete von 1972 bis 1994 in Chicago die heilpädagogische „Esparanza School“ für geistig behinderte Kinder. Heute lebt die vierfache Mutter in South Carolina.  

Die Sonderausstellung wurde von dem Weiße Rose Stiftung e.V. in Zusammenarbeit mit Dr. Traute Lafrenz-Page und mit Unterstützung durch die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit konzipiert und ist bis Ende März in der Wernigeröder „Papierfabrik“ (Haus 9, Am Eichberg 1) zu sehen. Die „Papierfabrik“ ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet; der Eintritt ist wie immer frei.